Voraussetzungen für Zahnimplantate

Heutzutage ist es möglich nahezu jeden Zahn – bei fast jedem Patienten – mit einem Zahnimplantat, einer künstlichen Zahnwurzel aus Titan oder Keramik, zu ersetzen. Umfassende Untersuchungen und eine genaue Analyse der Mundgesundheit sind bei uns selbstverständlich. So können wir für jeden Patienten die beste Lösung finden.

Die Implantologie ist seit Jahrzehnten bewährt und erfolgt nach definierten wissenschaftlichen Standards. Da es sich aber immer um einen operativen Eingriff handelt, klären wir unsere Patienten über eventuelle Risiken auf.

Mögliche Risikofaktoren sind:

  • Eine unbehandelte Parodontitis (bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates)
  • Ein unbehandelter oder schlecht eingestellter Diabetes
  • Tumor- und Autoimmunerkrankungen
  • Störungen des Knochenstoffwechsels (durch Medikamente oder Hormonumstellungen)
  • Bruxismus (krankhaftes Zähneknirschen)
  • Unzureichende Mundhygiene
  • Starker Nikotinkonsum

Die wichtigsten Voraussetzungen für das Einheilen von Zahnimplantaten: genügend Knochen um das Implantat herum und ein gesunder Zahnhalteapparat. Die Parodontitis ist die chronische bakterielle Entzündung des Zahnhaltapparates. Wird sie nicht behandelt, baut sich der Knochen ab.

Vor jedem implantologischen Eingriff sind daher dentalhygienische Maßnahmen – insbesondere aber die Therapie der parodontalen Erkrankung – von entscheidender Bedeutung.

Aber was passiert, wenn der vorhandene Knochen nicht ausreicht, um ein Zahnimplantat dauerhaft und sicher zu halten? Auch hier bietet die moderne Oralchirurgie viele Möglichkeiten für die Patienten. Die Augmentation, so der medizinische Fachbegriff für den Knochenaufbau, gehört zu den Spezialgebieten in der Belleza Praxis-Klinik.